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About my studies concerning Wilhelm Bolin's relations to Ludwig Feuerbach.

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About my studies concerning Wilhelm Bolin's relations to Ludwig Feuerbach.
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  Juha Manninen: This article is probably unpublished, as far as I know. There was no Festschrift in 2005 for y !0th birthday. "utI think that the paper still deser#es attention.$ans % &hristoph 'auh ("erlin)*reifswald+Jan. 200! ()-0.Febr.+   (korr.erw./.Mr1+ Der nordische Feuerbach-Kantianer  - mehr als nur ein „Ausgang der klassischen deutschen Philosophie“. Wilhelm Bolins philosophischer Briefechsel !"#$%-"#%"& mit 'udig Feuerbach. (   Juha Manninen zum 60. Geburtstag) chl3t an eine beliebi3e deutschsprachi3e *eschichte der 4hilosophie auf (allerdin3s6te es dann doch schon die #on Friedrich 7berwe3 be3rndete sein+ und sucht nach 1weider wichti3sten finnischen 8ational%4hilosophen des - Jhd. % wir einen hier natrlich inerster 9inie  Johan Vilhelm   Snellman (-/0!%-//-+ und  Andreas   Wilhelm    Bolin  (-/5%-2;+ %,so erscheinen diese aus deutschnational%philosophischer icht, personen% und werk3e%schichtlich sicher nicht 3an1 unberechti3t, 1ueist nur als <auslndische=% (noch da1usprachlich subsuiert unter <4hilosophie in chweden=>+? % da aber philosophisch #or alledeutsch%sprachi3 schreibend, @eweils 1u3leich auch noch als nachklassische Anhn3er des$Bhepunkts b1w. Aus3an3s der klassischen deutschen 4hilosophie, der erstere so3ar als linker  egelianer   und der andere, 1ielich da#on ab3eset1t, so3ar einfach nur als begeisterter  !euerba"hianer  . In aktuelleren finnischen "eitr3en wird allerdin3s let1terer wiederu weitehr als ein, keineswe3s nur #erspteter, sondern bleibend hBchst aktueller und streitbarer   #$m%&er &'r die Au&kl$rung  , diese sicher 3eeint i ufassenden neu1eitlich%europischeninne, auf3efa6t und dar3estellt. Con eine bereits ufassenden und aus3ewo3enen "olin% bild kann wohl noch nicht 3esprochen werden, denn es set1te % so wie seine 3esat%europische 9ebens% und Dirkun3sweise sich nun einal ber Jahr1ehnte 1wischen -/50 und-25 realisierte % eine weit kopleEere eurokultur3eschichtliche ichtweise seiner *esat% persBnlichkeit wie enkweise ins3esat #oraus, diese beide also keineswe3s nur philosophie%ianent oder 3ar noch ein3eschrnkter nur <deutsch%philosophie%idealistisch= 3esehen.Gu diesen bisheri3en 'edu1ierun3en b1w. <sptbr3erlichen= Cereinseiti3un3 3esellte sich1ueist aber auch noch eine 1ielich re3ional%pro#in1ielle ('%+ arEistische ichtweise b1w. I3noran1 hinsichtlich dieser beiden nordeuropischen philosophischen enker, die erstin den let1ten, 3enauer seit den /0er Jahren #or alle hinsichtlich Dilhel "olins durchwichti3e und <natrlich= wiederu auch deutschsprachi3 #erBffentlichte Forschun3en #on  Juha Manninen  entscheidend re#idiert werden konnten. (-+ Cor alle durch diese neuerenArbeiten erfuhr an nun erstali3 b1w. 1unehend deutlicher i deutschsprachi3en 'au,i wieder#ereini3ten eutschland ebenso wie bri3ens auch in Hsterreich, u wen es sichinsbesondere bei @ene nordischen ultureuroper Wilhelm Bolin  (-/5%-2;+ nicht nur alsre3ionale 4hilosophen und 9iteraten, sondern ebenso sehr als un3eein #ielseiti3en undlan3@hri3en FBrderer und Multiplikator itteleuropischer ultur% und *eistesentwicklun3in der 2. $lfte des -. Jhd. ei3entlich handelt? let1teres kann hier @edoch berhaupt nichtweiter *e3enstand der ntersuchun3 sein. och sein, offenbar entscheidend auch darausunittelbar resultierendes 4hilosophie#erstndnis (2+ sollte denach nieals #ollstndi3los3elBst #on dieser, alles ufassenden und ber3reifenden eite seiner, tatschlich hBchstuni#ersell%aufklrerischen Absichten und Akti#itten betrachtet werden. iese redu1ieren sichdann aber wiederu so 3esehen, auch keineswe3s allein auf seine "e1iehun3en 1u Feuerbach,also auf alleini3e Anhn3erschaft oder blo6e $eraus3abe und 4opularisierun3 seiner Derke. -  Mein nachfol3end bescheidener "eitra3 allein 1u  hiloso%hen Bolin  in der entscheidenden  An&angs%hase seiner eigenen %hiloso%his"hen    nt*i"klung  , aber trot1de nicht ein3eschrnktauf die daraus unittelbar resultierende, dann ei3entlich bedeutsae, weil nahe1u lebens1eit%lich andauernde Feuerbach%"ehun3en, ist ohne Manninens 3rndliche 8achforschun3en 1udessen ierhin fast 01i3@hri3en 9ebens%, Arbeits% und Dirkun3s3eschichte berhauptnicht #orstellbar. J. M. hat da1u offensichtlich 3enau den richti3en, erst -5/ be3rndeten9ehrstuhl fr  Allgemeine +deen, und Wissens"ha&tsges"hi"hte  in Kulo seit nunehr 0 Jahreninne, nicht 1ulet1t, u eine #orali3 so uni#ersell 3ebildete wie #ielseiti3 3eisti3%kulturellinteressierte und wirksae, un3e1wun3en ehrsprachi3 -000%fach brieflich schreibende undeuropaweit uherreisende, ultikopleEe 4ersBnlichkeit sowohl 1eit%, personen% sowie eben ideenges"hi"htli"h  1u erfassen und sach3erecht dar1ustellen. Ich wide ih daher diesen"eitra3 ausdrcklich, in hierit nur kur1 erklrter Anerkennun3 dieser seiner, 3erade auch fr das 3esateuropische Cerstndnis des deutschsprachi3en 4hilosophierens der let1ten -50Jahre ins3esat (des <3utbr3erlichen= wie des kur11eiti3 auch wirksaen <arEistischen=3leichera6en+ bedeutsaen Arbeiten, wodurch er @edenfalls fr ich in einer 'eihe it den beiden oben schon 3ennannten, ebenfalls #or alle auch deutsch schreibenden finnischen4hilosophen sowie let1tlich auch it L.  #aila (  -ebensdaten + stehend, 1u seine dies@hri3en!0. *eburtsta3. ie aktuellste wissenschaftliche "earbeitun3, 3erade des 3an1 besonders ufan3reichen -;% @hri3en "riefwechsels (-/5%-/-+ 1wischen de weit @n3eren, noch #Blli3 unbekanntenDilhel "olin und de schon lteren, 1war berhten, aber weni3 anerkannten  -ud*ig !eu % erba"h  (-/0;%-/2+ in dessen let1te 9ebensabschnitt, #erdanken wir nunehr deaktuellen $eraus3eber der bisher ufan3reichsten dritten (22%bndi3en+ Aus3abe der  Gesammelten Werke  9udwi3 Feuerbachs ("erlin, -!! ff.+, Derner chuffenhauer."ekanntlich war "olin 3eeinsa it Friedrich Jodl (-/;%--;+ der #erdienst#olle$eraus3eber der 1weiten (-0% b1w.-2%bndi3en+ Feuerbachaus3abe #on -0)--, deren erste(-0%bndi3e+ -/;!)!!, #on Feuerbach noch selbst #eranstaltete, der @un3e "olin abschlie6endso3ar noch persBnlich it% erlebt hatte. Ls betrifft innerhalb dieser neuesten, nunehr  historis"h,kritis"hen  und daher auch entsprechend ausfhrlich und inforati# koentierten Gesamtausgabe  hier wiederu nur die 3esonderten  Brie&*e"hselb$nde  IC%CI, entsprechendder durch3e1hlten *esat%aus3abe also die "nde 20 (-!+, 2- (200;+ sowie "and 22)-(noch nicht erschienen, aber in abschlie6ender ruck#orbereitun3+ it de nun erstali3#ollstndi3 #erBffentlicht #orlie%3enden, wie 3esa3t besonders ufan3reichen  Brie&*e"hsel on Bolin mit -ud*ig !euerba"h  in den schon 3en. Jahren -/5)-. ie allerlet1ten, schonent1ifferten und redi3ierten "olin%briefe wurden ir freundlicherweise #o $eraus3eber alsFotokopie 1ur aktuellen Linsicht und abschlie6enden "ercksichti3un3 1ur Cerf3un33estellt.Also, allein u let1teren, den 1eitlebens so un3eheuer eifri3en  %hiloso%his"hen    Brie&e, chreiber "olin, dabei @edoch wie 3esa3t #on #orn herein nicht nur redu1iert und ein3e%schrnkt betrachtet, hinsichtlich seiner tatschlich ebenso einali3en wie un3ewBhnlichen,wahrlich lebenslan3en Feuerbach%Anhn3erschaft, soll es nachfol3end 3ehen, wodurch er ibertra3enen (aber auch einseiti3 Ln3els%arEistischen+ inne oberflchlich betrachtet, tat%schlich ir3endwie nur als ein #erln3erter (dann philosophisch%aterialistischer>+  Ausgang der klassis"hen deuts"hen (br3erlich%idealistischen>+  hiloso%hie  erscheinen wrde. och solautete 1war, die durchaus 3esattheatisch positi# sowie philosophiehistorisch und1eit3eschichtlich ufassend 3eeinte Artikelabfol3e #on Friedrich Ln3els in  /ie eue 1eit  #on -/!, als berarbeitete "roschre -/// erschienen, die dann i Anhan3 erstali3 #erBf%fentlich auch noch die berhten -- MarEschen 2hesen 'ber !euerba"h  #on -/;5, allerdin3s#on Ln3els etwas redaktionell berarbeitet, it enthielt. (+ Aber "olin l6t sich % wie wir  2  nachfol3end erlutern und dokuentieren wollen % auch i 'ahen dieses ohne Fra3e bedeutsaen "riefwechsels it Feuerbach, trot1de in seiner un#erwechelhaften, let1tlichauch <nordischen= Li3enart, nicht auf diesen fachphilosophisch einfach redu1ieren. as 1ur 3leichen Geit (-/;5+ entstandene und ebenso bedeutsae, 3eeinsae MarE%Ln3els%Manus%kript der  /euts"he (n+  +deologie , it de dann sehr ausfhrlichen I. Abschnitt  Ad  .  !euerba"h ,wurde so3ar erst i Todes@ahr (-2;+ #on "olin, 1uerst in ow@et%'u6land teilweise bekanntund #erBffentlicht. Ls acht also weni3 inn, "olin hier weiter <l=%sektiererisch oder 3ar allein ideolo3iekritisch bewerten und einordnen 1u wollen, so als sei er 3ar, 3an1 unhistorisch%u6erlich und nur #orwurfs#oll betrachtet, auf ir3endwelche <halben De3e= stehen 3eblie% ben. nser un#erwechselbar nordischer  !euerba"h,#antianer   3ibt das so berhaupt nicht her>Ierhin kann "olin @edoch fr sich beanspruchen, die obi3e Ln3elsche Feuerbachbroschre#on -/!)//, 1war nur indirekt, aber trot1de entscheidend it #eranla6t 1u haben (;+, was @edoch selbst auf arEistisch%3eschichtlicher eite ber -00 Jahre lan3 keinerlei Lrwhnun3fand? allerdin3s erschien "olins ei3ene Mono3raphie 1u  -ud*ig !euerba"h. Sein Wirken und  seine 1eitgenossen , auch erst i Jahre -/-. nd darin ist ei3enarti3erweise #on seiner inten%si#en persBnlichen "ekanntschaft sowie #on seine ufan3reichen "riefwechsel (50 "riefeallein #on "olin an Feuerbach, 2 erhalten 3ebliebene #on Feuerbach an "olin i 3en.Geitrau -/5)-+ absolut keine 'ede. In seiner offensichtlich un3laublichen "escheidenheit b1w. Gurckhaltun3 (das a3 persBnliche, fachliche oder auch noch berufliche und politische*rnde 3ehabt haben+ 1hlt sich "olin @edenfalls hinsichtlich dieser nachfeuerbachschen Geiteinfach nicht (ehrN+ Bffentlich und naentlich 1ur n$"hsten Anh$ngers"ha&t   b1w. 1u den  J'nger  (n+ und    Glei"hgesinnte (n+, wie es be1u3nehend auf Feuerbachs <Geit3enossen= inden beiden let1ten "uchabschnitten #on -/- ausdrcklich berschriftlich hei6t (5+. nd das set1t sich fast ebenso fort in der, bis #or kur1e ier noch bedeutsasten undufan3reichsten  Aus*ahl on Brie&en on und an -ud*ig !euerba"h.    1um S$kularge,d$"htniss seiner Geburt   -0; heraus3e3eben. iese #on "olin 1weibndi3 allein #eranstaltete"riefauswahl (sie erscheint #ollstndi3 parallel laufend 1u der in @enen Jahren -0)--3eeinsa it Friedrich Jodl h3b. -0%bndi3en 8euaufla3e (!+ der -. Feuerbach%Aus3abe#on -/;!)-/!!+ redu1iert aber weit3ehend #or alle "olins ei3ene "rief1ahl an Feuerbachier noch #Blli3 un#erhltnis6i3, rein Ouantitati# 3esehen auf ein Gehntel>(+ adurchwird an den #erschiedensten "riefstellen Feuerbachs berhaupt nicht klar, worauf dieser "olinei3entlich philosophisch ei3entlich antwortet. Allerdin3s erfahren wir aus der un3eeinufn3lichen und wiederu sehr aterialreichen  Biogra%his"hen inleitung "olins, diedieser aus de 1usaen 3estelleten, aus3ewhlten "riefaterial Feuerbachs u6erst3eschickt und stren3 chronolo3isch rekonstruiert, erstali3 auch etwas ber "olin persBnlich,natrlich insbesondere, wie er nun Feuerbach i Jahre -5 auf seiner ersten 3ro6eneuropischen "ildun3sreise berhaupt kennen lernte und it ih schlie6lich auch persBnlich1usaentraf, woraus sich dann fr weit ber ein Jahr1ehnt in den !0er Jahre, neben deufan3reichen "riefwechsel also, auch noch fast @hrliche "e3e3nun3en er3eben sollten. o ist es also tatschlich nicht weiter #erwunderlich, da6 wir praktisch erst -5 bis-50 spter,nun in den #on D. chuffenhauer seit -/; h3b.  Brie&*e"hselb$nde , 3enau 3enoen dieuns hier #or alle interessierenden, teilweise bisher noch #Blli3 unbekannten  Brie&e on Bolinan !euerba"h 1. . nehen kBnnen, ohne die der tatschlich statt3efundene ufassende  %hiloso%his"hen /ialog   der beiden enker, Feuerbachs befindet sich ierhin schon i !.und . 9ebens@ahr1ehnt und "olin ist 3erade einal 22 Jahre alt, let1tlich 3ar nicht rekon%struierbar und #erstndlich ist. nd das alles ist uns auch erst seit eini3en Jahren in wissen%schaftlich auf3earbeiteter For 1u3n3lich und B3lich, be3innend it de Feuerbachschen"riefband IC (20+ #on -! und C (2-+ #on 200; (nur noch ein kleiner 'est ist ier noch   als ausdruckbare Fotokopie 1u3n3lich+ sowie e#entuell endend 20-0 it de "riefband CI(20)-++. (/+. Allerdin3s beka an schon -/ b1w. -0 durch den, fr uns hier wie 3esa3tentscheidenden "eitra3 #on Juha Maninnen:  in #ant,/ialog. !euerba"h3 Bolin und dasGrund%roblem der neueren hiloso%hie  einen allerersten Lindruck (aus den wohl 3erade erst1u#or #on Martin usch <ent1ifferten= "riefen "olins wird bei fortlaufender 1eitlicher "rief%datierun3 allerdin3s nur koentierend frei, ohne @eden sonsti3en "ele3 und 8achweis1itiert+ in die anfn3liche uni#ersittsphilosophische Lntwicklun3 und sich 3erade erst ent%scheidend forierende enkweise des @un3en "olin  so*ie  #or alle aber auch in die #orhan%dene philosophische 4roblela3e, 9ebens%, enk% und Arbeitsweise des bereits alternden<9ehreisters=, @edoch ier noch un3eein anre3enden und aufnahebereiten ialo3% partners Feuerbach in dessen let1ten 9ebens% und Arbeits@ahren (-/5%-/-+. Gur prache kaen dabei der daals hBchst aktuelle krisenhafte 8ieder3an3 der na"h,klassis"hen  ($e3els Tod -/-+ b1w. postre#olutionren (-/;/+ deutschen 4hilosophie ebensowie der daraufhin einset1ende Aufstie3 des allhlich uni#ersittsphilosophisch alles beherr%schenden  eukantianismus  und seine besondere pe1ialisierun3 auf die  rkenntnistheorie sowie des re3elrecht 1u Modephilosophen werdenden Arthur chopenhauer. Co sich3leich1eiti3 entwickelnden MarEisus nehen beide nur, ei3entlich doch 1ielich 1eit% undsach3e6, ledi3lich die 3erade -/5 (  1ur #ritik der %olitis"hen 4konomie + und -/! (  /as #a%ital  + be3innende publi1istische Ltablierun3 der Bkonoischen Theorie #on arl MarE 1ur enntnis. Ciel ehr treten in beider "lickfeld kur11eiti3 Ferdinand 9assalle und 1eitbe13lichin "erlin natrlich Lu3en hrin3 und 1u chlu6 auch noch Lduard #on $artann. Linen entscheidenden De3bereiter der be3innenden uni#ersitren 'ckbesinnu3 auf antlernt "olin in *estalt des in @enen Jahren in Jena besonders erfol3reich  %hiloso%hie, ges"hi"htli"h  lehrenden und publi1ierenden uno Fischer (-/2;%-0+ kennen, an de er sich#or alle uni#ersittsbildun3s6i3, parallel 1u seiner ehr philosophisch%weltanschaulichaus3erichteten "ekanntschaft it Feuerbach, an1ulehnen #ersuchte. och it der unabwend% baren Lrkrankun3 Feuerbachs % in seine allerlet1ten persBnlichen "rief #o 2!. Mr1 -/-erwhnt er noch einen unbeantworteten "rief #on "olin % erlischt auch dieser  beerkenswerte deuts"h %  &innis"he %hiloso%his"he /ialog  , nicht aber "olins spterer Linsat1u das spterhin erneut 1u propa3ierende und 1u publi1ierende philosophische Lrbe 9udwi3Feuerbachs seit un3efhr Mitte der /0er Jahre, #ielleicht doch nicht 3an1 un#erursacht u. a.auch durch die schon 3en. Ln3elsche Feuerbachschrift #on -//!)//, wo1u es aber keinerleieindeuti3e "ele3e 1u 3eben scheint."e3onnen hatte @edoch alles fol3endera6en, und nur "olin selbst sollte uns das it seiner herrlichen, <altdeutschen= poetischen prache er1hlend #erdeutlichen, was ih diese un3e%wBhnliche "e1iehun3 1u Feuerbach und sein intensi#er "riefwechsel it diese 1eitlebens pr3end bedeuten sollte, denn einen anderen und schBneren "ele3 dafr 3ibt es nicht:  +m !r'hherbst 5783 *enige Monate na"h Ver9&&entli"hung der 2heogonie3 kn'%&te si"h zuderen Autor ein &reunds"ha&tli"hes Verh$ltniss mit einem :ungen Manne aus dem &ernsten or den an3 der3 damals eben z*eiundz*anzig ge*orden3 et*a drei Jahre orher in seiner entlegenen eimath die ornehmsten S"hri&ten !euerba"hs kennen gelernt und ihnen die gl'"kli"hste nt*i"klung seines /enkens entnommen hatte. Au& einer l$ngeren euro%$is"hen2our begri&&en3 *ar er zum Verleger :ener S"hri&ten na"h -ei%zig gekommen3 ledigli"h umet*as $heres 'ber deren ;rheber zu er&ahren. /em *ohl*ollenden alten errn dort *urdeau"h das Vorhandensein eines Manus"ri%ts gebei"htet3 *orin die on !euerba"h er*ieseneGlei"hheit der heidnis"hen und "hristli"hen M<thologie im Metrum on eines =Atta 2roll> zu einer launigen rz$hlung zu er*erthen ersu"ht *ar. /as sehr unrei&e laborat3 dessenVerdienst nur darin bestand3 dass es ein halbes Jahrzehnt or Ja". ?&&enba"hs ;  ?r@ueslibrettisten die G9tter*elt in komis"hes -i"ht ger'"kt und3 mit k'hnerem Gri&& als :ene3den errs"ha&ten aus dem r9mis"hen antheon einen ollegen zugestellt3 der in der egel *eniger mens"hli"h als diese geda"ht und orgestellt *ird3 mo"hte dem guten -ei%ziger soiel S%ass gema"ht haben3 dass er es dem be&reundeten /enker au& Bru"kberg gern mittheilen*ollte. Be&ragt3 ob ein Besu"h dorthin ge%lant sei3 gestand der J'ngling *ohl ein3 dass ein sol"her Gedanke ihm ni"ht &remd sei3 dessen Ver*irkli"hung er :edo"h &'r gar zu anmaassend  gehalten. +hm diese Bedenken auszureden3 &iel dem &reundli"hen Verleger ni"ht gar zu s"h*er3 zumal er so&ort ein m%&ehlungss"hreiben mit n9thiger Weisung &'r das inkommen na"hdem et*as seitab gelegenen S"hloss in Mittel&ranken aus&ertigte. +n e"ht :ugendli"he ;nbe, sonnenheit *urde3 ohne orherige Meldung und An&rage3 an einem s"h9nen Se%tember,morgen die !ahrt on 'rnberg aus mit dem Stell*agen bis eilsbronn und on da mit  ins%$nner be*erkstelligt. /er uner*artete Gast on !euerba"h mit dem Goethe*ort =+hr  &indet einen Mann *ie iele>3 &reundli"hst be*illkommnet3 er*eilte einige Stunden in dem gastli"hen ause und *urde beim Au&bru"h mit der liebens*'rdigen Au&&orderung entlassen3das Jahr darau& seinen Besu"h zu *iederholen3 und z*ar zu l$ngerem Bleiben .  +nz*is"hen ents%ann si"h ein Brie&erkehr3 on der grenzenlosen G'te des grossen Mannes zeugend3 der einen blut:ungen An&$nger dur"h sein $terli"hes Wohl*ollen zu &9rdern be, s"hlossen hatte. !euerba"h erkannte bald3 dass das Vor*iegen der hantasie bei :enem keine s"h9%&eris"he Beanlagung3 sondern nur Vorstu&e einer nt*i"klung *ar3 bei *el"her der Ver, stand allgema"h die ?berhand ge*innen *'rde. /ie Gel'ste na"h di"hteris"her 2h$tigkeit hatten zun$"hst der er*eiterten Aneignung on %ositien #enntnissen zu *ei"hen3 und da der  Betre&&ende au& den Broter*erb ange*iesen *ar und dieser &'r ihn au& dem Wege akademi, s"her -ehrth$tigkeit lag3 galt es or allem lernen3 iel lernen3 ni"ht nur um andere lehren zuk9nnen3 sondern au"h um die insi"hten3 die ihm dur"h !euerba"hs Werke zug&'hrt *aren3 selbst zu =er*erben um es zu besitzen>. !'r das in der &ernen eimat auszu'bene #atheder,*irken *ar Vertrautheit mit der herk9mmli"hen hiloso%hie in *eit h9herem Grade er&order,li"h als &'r den Bedar& einer aus !euerba"hs S"hri&ten zu ge*innenden ;eberzeugungC diese*iederum heis"hte ausrei"hende Bekannts"ha&t mit den *i"htigsten rgebnissen der atur, &ors"hung3 *o&'r nur eine kna%% zugemessene !reizeit er&'gbar blieb. Alles zusammen3 *el,"he zuglei"h einer ni"ht immer glatt erlau&enden Allt$gli"hkeit und man"hen anderen in,dernissen abgerungen *erden musste3 ergab eine so s%$te Vollrei&e3 dass die &'n&zehn Jahrebrie&li"her und %ers9nli"her Beziehungen zum ho"herehrten Meister immer nur der -ehrzeit  geh9rten und der J'nger seinen that&reudigen /ank gegen ihn erst iele Jahre na"h dessen Ableben erstatten konnte in dem hier mehr&a"h herangezogenen Bu"heD -ud*ig !euerba"h3 sein Wirken und seine 1eitgenossen. (-0;, "d.I, .-55)5!+. 8achfol3end ist es natrlich unB3lich auf alle 1eitbe13lichen wie daals aktuelle philo%sophische Fra3estellun3en des ins3esat -;@hri3en "riefwechsel "olins it Feuerbach ein%1u3ehen. Das die so #erstndnis#oll%einfhlsae arstellun3 des 9ebens sowie die ebensosach3erechte wie #erstndliche &harakterisierun3 der 9ehre Feuerbachs durch "olin betrifft,so kann an sich das nur an $and seiner schon 3en.  Biogra%his"hen inleitung   1ur "riefwechselaus3abe #on -0; sowie durch die 9ektre seiner soeben i ln3eren Gitatabschlie6end #on ih selbst 3en. Mono3raphie 1u  -ud*ig !euerba"h  #on -/- #er3e%3enwrti3en. ns 3eht es #ielehr daru, wie sich #oran3ehend i 3en. "riefwechsel"olins, der 3erade sein ni#ersitts%4hilosophiestudiu in $elsinki ab3eschlossen hatte, itseine nun entscheidenden auEeruniersit$ren hiloso%hielehrer Feuerbach, das4hilosophie#er%stndnis des ersteren weiter3ehender wandelte und forierte, whrend1u3leich durch die drn3enden Fra3en und Aufforderun3en "olins an Feuerbach 1ur aktuellen, oben schon stichpunktarti3 an3edeuteten philosophischen 9a3e in eutschlandunbedin3t tellun3 1u nehen, u nochals akti# in diesbe13lich laufende philosophischeiskurse ein1u3reifen, sich auch das philosophische *esatwerk des let1teren 5
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