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Die pyrrhonische Skepsis zwischen Alltagsuntauglichkeit und Selbstwiderspruch

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The main ancient source for Pyrrhonean Scepticism is Sextus Empiricus’ ‘Outlines of Pyrrhonism’. This work seems to support two different strategies: The first is denying the claim that scepticism is a part of the beliefs of the sceptic, the second
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  1. Korrektur/pdf - mentis - PLA/12 / Rhema 29.07.09 / Seite: 222 Die pyrrhonische Skepsis zwischenAlltagsuntauglichkeit und Selbstwiderspruch Christian Wirrwitz, Universität Leipzig The main ancient source for Pyrrhonean Scepticism is Sextus Empiricus’ ‘Outlinesof Pyrrhonism’. This work seems to support two different strategies: The first isdenying the claim that scepticism is a part of the beliefs of the sceptic, the second isassuming this claim. This essay is concentrating on the second strategy. PyrrhoneanScepticism understood this way can be read as an attack on beliefs in general, oras an attack on beliefs of a certain kind (philosophical or metaphysical beliefs),and the attack can rest on the claim that the beliefs in question are not certain, orthat we should neither accept nor refute them. These theses are challenged on the groundthat they are not motivated by the most important arguments of PyrrhoneanScepticism, namely Agrippa’s five modes. Die pyrrhonische Skepsis ist eine antike erkenntnistheoretische Position mit ethi-schen Konsequenzen, deren wichtigstes Zeugnis der Grundriß der pyrrhonischen Skepsis  ist. Im Grundriß  systematisiert Sextus Empiricus die skeptische Tradition,die auf Pyrrhon von Elis zurückgeht, und charakterisiert sie wie folgt: 1 Die Skepsis ist die Kunst, auf alle mögliche Weise erscheinende und gedachte Dingeeinanderentgegenzusetzen,vonderauswirwegenderGleichwertigkeit derentgegen- gesetzten Sachen und Argumente zuerst zur Zurückhaltung, danach zur Seelenruhe gelangen. (G I 8) Das Zitat legt nahe, daß es zwei Seiten des Pyrrhonismus gibt: Zum einen dieKunst des Entgegensetzens und die damit verbundenen epistemologischen Über-legungen, die ich schlicht als pyrrhonische Skepsis bezeichnen werde,  2 zum ande-rendieSeelenruhe,diealsethischeKonsequenzderAnwendungdertheoretischenKunst folgt. Die folgenden Überlegungen konzentrieren sich auf die Skepsis undsuchen eine Antwort auf diese Frage:  Welche skeptischen Thesen kann man dem Pyrrhoneer zuschreiben, die einerseits zuden Überzeugungen des Pyrrhoneers gezählt werden können, und die andererseitsdurch die theoretischen Überlegungen des Grundrisses  motiviert sind? In §1 erläutere ich die Motivation dieser Frage. In §§2 bis 4 unterscheide ich die verschiedenen Thesen, die wir dem Pyrrhoneer als Überzeugungen unterstellenkönnen, und in §5 argumentiere ich dafür, daß sich keine der Thesen durch die 1 Zur Zitierweise: Zitate aus dem Grundriß der pyrrhonischen Skepsis  werde ich mit G (für Grundriß   ),der römischen Zahl für das Buch und schließlich der Nummer des zitierten Paragraphen angeben.  2 Damit verwende ich den Ausdruck enger als Sextus, der mit „Skepsis“ das gesamte pyrrhonischeUnternehmen inkl. aller praktischen Konsequenzen bezeichnet. Vgl. z.B. G I 8, 12, 25.  1. Korrektur/pdf - mentis - PLA/12 / Rhema 29.07.09 / Seite: 223 Die pyrrhonische Skepsis zwischen Alltagsuntauglichkeit und Selbstwiderspruch 223Überlegungen des Grundrisses  , auf die ich mein Augenmerk richte, motivierenläßt. 3 §1 Der Fokus der Überlegung  Während die praktische Seite des Pyrrhonismus eindeutig auf die Verbindung vontheoretischerZurückhaltungundderresultierendenSeelenruheabzielt,istder genaue Fokus der theoretischen Seite weniger klar. Das hängt insbesondere damitzusammen, daß in den fast fünfhundert Jahren zwischen Pyrrhons Wirken (imdritten Jahrhundert vor unserer Zeit) und dem Verfassen des Grundrisses  durchSextus (zwischen 180 und 200 unserer Zeit) einige Denker die pyrrhonischeSkepsis weiterentwickelt haben, ohne daß es eine Garantie dafür gab, daß alleÜberlegungen am gleichen Strang ziehen würden (vgl. Diogenes Laertius, BuchIX; Striker 2004, 14f.).Sextus’Zusammenstellung dieserÜberlegungen hat dadurch offensichtlichver-schiedene Schwerpunkte, die nicht alle gleichermaßen vereinbar sind. Das magan den unterschiedlichen Quellen liegen, denen Sextus gerecht werden wollte; esmag daran liegen, daß der Pyrrhoneer seine Argumente je nach Kontext wählte,ohne sich ganz allgemein für die  Haupttheseoder Argumentationsstrategiezu ent-scheiden (vgl. G III 280–281); und schließlich mag auch eine Rolle spielen, daß verschiedene Aspekte der pyrrhonischen Skepsis durch die verschiedenen Reak-tionen auf zwei Probleme entstanden sind, die ich im folgenden kurz umreißen will. Das Problem des performativen Selbstwiderspruchs  Jede Äußerung, mit der man etwas behauptet, hat Eigenschaften, die damitzusammenhängen, daß  man die Äußerung behauptet  . Nennen wir das die perfor-mativen Eigenschaften einer Behauptung. Per definitionem ist die Behauptbarkeit  eine performative Eigenschaft von Behauptungen. Jede Behauptung unterstelltimplizit (auch wenn sie das selbst nicht ausdrückt) ihre Behauptbarkeit. Soferneine Äußerung diese Eigenschaft nicht hat, ist es keine Behauptung. Impliziertdie Behauptbarkeit, daß ich mit Behauptungen unterstelle, daß wahr ist, wasich sage, dann gehört die unterstellte Wahrheit ebenfalls zu den performativenEigenschaften von Behauptungen. Andere performative Eigenschaften mögendie Akzeptabilität oder die Glaubwürdigkeit sein.Es gibt nun bestimmte Behauptungen, die selbst implizieren, eine ihrer perfor-mativen Eigenschaften nicht zu haben. Hier ist ein klarer Fall: 3 In den letzten Jahren erfuhr der Pyrrhonismus v.a. durch Robert Fogelins Pyrrhonian Reflections on Knowledge and Justification  (1994) neue Aufmerksamkeit. Fogelins Neopyrrhonismus ist in vielerleiHinsicht anders gelagert als die klassische pyrrhonische Skepsis (vgl. Striker 2004); aus Platzgründen blende ich seine Position hier aus. Eine weitere Abgrenzung: Wenn hier von der Skepsis die Rede ist,soll immer die pyrrhonische Skepsis gemeint sein. Vgl. zum Kontrast zwischen cartesianischer und pyrrhonischer Skepsis Fogelin 2004, Sinnott-Armstrong 2004 und Williams 2004.  1. Korrektur/pdf - mentis - PLA/12 / Rhema 29.07.09 / Seite: 224  224 Christian WirrwitzEs gibt keine behauptbaren Sätze.  Wenn man diesen Satz behauptet, verstrickt man sich in einen performativenSelbstwiderspruch; genaugenommen kann man diesen Satz nicht behaupten  , son-dern nur auf andere Art äußern (z.B. zitieren). Was für Behauptungen gilt, gilt auch für Überzeugungen: Wenn eine Überzeu- gung zu haben beinhaltet, diese Überzeugung zumindest eher für wahr als fürfalsch zu halten, ist es unmöglich, die Überzeugung zu haben, daß alle Überzeu- gungen falsch sind. Für den Pyrrhoneer nimmt dieses Problem folgende Forman: Falls er z.B. behauptet, daß wir nichts mit Sicherheit wissen oder behaup-ten können, darf er auch nicht mit Sicherheit  wissen oder behaupten, daß wirnichts mit Sicherheit wissen oder behaupten können. Entsprechend können wirfesthalten: Der pyrrhonische Zweifel darf keiner performativen Eigenschaft von Behauptungenund Überzeugungen widersprechen. Die Alltagsuntauglichkeit der Skepsis  Neben dem Problem des performativen Selbstwiderspruchs gibt es ein zweites,das gegen die Pyrrhoneer vorgebracht wurde (vgl. Frede 1989, 2; Burnyeat 1980, 25ff.).SoschreibtDiogenes Laertiusüber Pyrrhon, nachdemerdessenskeptischeGrundhaltung umrissen hat: Dem entsprach auch sein Auftreten im Leben: er wich vor nichts aus und kanntekeine Vorsichtsmaßregeln, gegen alles zeigte er die nämliche Gleichgültigkeit, moch-ten es nun begegnende Wagen sein oder Abhänge oder Hunde oder anderes der- gleichen; der Macht der Sinneswahrnehmung räumte er keinen Einfluß auf sich ein.Seine Rettung aber verdankte er in solchen Fällen, wie Antigonos von Karystos sagt,seinen ihn begleitenden Schülern. (DL IX 62) Vermutlich ist das kein verläßlicher Bericht, sondern ein Spott theoretischer Geg-ner; jedenfalls fügt Diogenes hinzu (vgl. Frede 1989, 4f.): Ainesidemaberbehauptet,seinphilosophischerStandpunktseizwarderderZurück- haltung des Urteils gewesen, doch habe er bei seinen Handlungen nicht durchwegso blindlings alle Vorsicht beiseite gesetzt. Er brachte es bis auf neunzig Jahre. (ebd.)  Wir brauchen uns nicht zu fragen, ob es psychologisch möglich ist, auf alle Über-zeugungen zu verzichten, weil es theoretisch inakzeptabel ist (vgl. Frede 1989,1f.): Wenn ein Wesen keine Überzeugungen hat, ist es keine Person, und damit weder ein ernstzunehmender Gesprächspartner, noch eine interessante Kunstfi- gur in epistemologischen Debatten. Also kann der Pyrrhoneer nicht umhin, einerPerson Überzeugungen zuzugestehen. 4 Entsprechend können wir festhalten: 4 Ich verwende einen schwachen Überzeugungsbegriff. Andere Autoren (Burnyeat 1980; vgl. Barnes1982) arbeiten ausschließlich mit einem starken Überzeugungsbegriff und können damit einräumen,daß der Skeptiker keine Überzeugungen haben muß: Burnyeat (1980, 31ff.) unterscheidet bspw. verschiedene Arten der Zustimmung ( assent   ), wobei eine Überzeugung ( belief   ) eine Zustimmung zuetwas Verborgenem ist (vgl. G I 13, 16). (Der griechische Ausdruck dogma  bezeichnet nichts anderesals solche Überzeugungen. Vgl. Burnyeat 1980, 31.) In diesem starken Sinne kann der Pyrrhoneer  1. Korrektur/pdf - mentis - PLA/12 / Rhema 29.07.09 / Seite: 225 Die pyrrhonische Skepsis zwischen Alltagsuntauglichkeit und Selbstwiderspruch 225 Der pyrrhonische Zweifel darf nicht ausschließen, daß eine Person Überzeugungen hat. Darüber hinaus verlangt die Alltagstauglichkeit, daß manche der Überzeugungen von lebenspraktischen Dingen handeln, damit der Pyrrhoneer überlebensfähigist. 5 In einem schwachen Sinne können wir ihm also Alltagsüberzeugungen unter-stellen. 6 Fokus und Voraussetzungen des Textes  Diese Probleme deuten auf eine Gefahr, die mit zwei Thesen einhergeht: i. Die pyrrhonische Skepsis spricht gegen Überzeugungen der Art …ii. Die pyrrhonische Skepsis gehört zu den Überzeugungen der Art … des Pyrrho-neers. Zusammen führen i. und ii. zum Selbstwiderspruch (wenn in i. und ii. dieselbenÜberzeugungen gemeint sind), oder zur Alltagsuntauglichkeit (wenn i. die alltägli-chen Überzeugungen betrifft). Ich möchte mich in diesem Text auf die Lesartenkonzentrieren, die ii. akzeptieren. 7 Dazu folgende Anmerkungen: Erstens  . Ich schreibe in i. vorsichtig, daß die pyrrhonische Skepsis gegen  be-stimmte Überzeugungen spricht  . Es ist prima facie  offen, ob das heißt, daß derPyrrhoneer die Überzeugungen einfach nicht hat  , oder ob er Motive benennenkann, warum man diese Überzeugungen nicht haben sollte  . Da es mir um dieFrage gehen wird, ob der Pyrrhonismus eine attraktive theoretische Position ist,diewirübernehmensollten,reichtmireinekohärentepyrrhonischePositionnicht.Ichwillwissen,oberMotivefürseinePositionhat,dieauchfürunsMotivewären. Zweitens  . Da ich mich hier auf die theoretische Seite des Pyrrhonismus be-schränkenmöchte,werdeichauchkeinelebenspraktischenoderethischenMotive berücksichtigen. Das heißt insbesondere, daß ich nach erkenntnistheoretischenoder metaphilosophischen Motiven für die pyrrhonische Skepsis suche, auch  prima facie  ohne Überzeugungen auskommen, aber er muß dennoch bestimmten Dingen zustimmen(Burnyeat 1980, 42ff.). Im Kontrast dazu sind bei mir Überzeugungen alle  Aussagen, denen dasSubjekt zustimmt – egal, wovon diese Aussagen handeln, oder wie stark die Zustimmung ist. Daserlaubt dem Pyrrhoneer die Zurückweisung von Überzeugungen, die ihrem Inhalt oder ihrer Stärkenach individiuiert werden. Dazu mehr in §§3f. 5 Daß das ein zusätzlicher Punkt ist, wird in §4 deutlich. Hier nur folgende Illustration: Die Bedingung,daß jemand überhaupt Überzeugungen hat, um eine Person zu sein, ist erfüllt, wenn er ausschließ-lich apriorische Überzeugungen hat. Aber vermutlich ist er ohne empirische Überzeugungen nichtüberlebensfähig. 6 In §2 werde ich schwache Überzeugungen als solche definieren, deren subjektive Wahrscheinlichkeitnur geringfügig über der Wahrscheinlichkeit unentschiedener Aussagen liegt. 7 An manchen Stellen des Grundrisses  deutet Sextus an, daß Teile der pyrrhonischen Skepsis gerade nicht  zu den Überzeugungen des Pyrrhoneers gehören, sondern eher dem Spiel entsprechen, gegendas sich der Pyrrhoneer wendet. Die pyrrhonische Skepsis ist so betrachtet ein Abführmittel, dassich selbst mit abführt (G I 206). Manche Autoren (z.B. Frede 1984) halten diese Lesart explizit fürdie richtige. Wenn man dieser Strategie folgt, muß die pyrrhonische Skepsis die genannten Problemekeineswegs vermeiden: Sie soll dann zeigen, daß die dogmatische Philosophie mit ihrer Hilfe ad absurdum  geführt werden kann. Diese Strategie akzeptiert also These i. und lehnt These ii. ab. Ichargumentiere gegen diese Strategie in Wirrwitz 2009.  1. Korrektur/pdf - mentis - PLA/12 / Rhema 29.07.09 / Seite: 226  226 Christian Wirrwitz  wenn es sein mag, daß die – davon unterschiedene – Seelenruhe, die mit einer bestimmten Veränderung unseres Überzeugungssystems einhergehen mag, dasstärkste Motiv für die pyrrhonische Skepsis ist. 8 Drittens  . Da ich mehrere potentielle Hauptthesen unterscheiden werde, will ichdie Komplexität des Textes dadurch reduzieren, daß ich mich von vornherein auf die Tropen des Agrippa (G I 164ff.) als Motivation der Hauptthesen konzen-triere. Agrippas Tropen bieten die allgemeinsten Argumente des Grundrisses  , undsie sind in meinen Augen der Motor der gesamten pyrrhonischen Skepsis. Ich werde in §5 andeuten, warum ich das denke; eine genaue Rechtfertigung dieserAnnahme würde jedoch den Rahmen dieses Textes sprengen, deshalb möchte ichdie Fokussierung auf die Motivation durch Agrippas Tropen explizit als Voraus-setzung benennen. Viertens  . Sofern Personen aus begrifflichen Gründen Überzeugungen habenmüssen, können wir davon ausgehen, daß auch der Pyrrhoneer Überzeugungen hat. Aus diesem Grund, und aus der Annahme heraus, daß die pyrrhonischeSkepsis zu seinen Überzeugungen gehört, kann sich die pyrrhonische Skepsisnicht gegen alle  Überzeugungen richten, sondern nur gegen eine bestimmte Art von Überzeugungen, die der Pyrrhoneer seinem Gegner zuschreibt, ohne sieselbst zu teilen. Fünftens  . Indem wir annehmen, daß der Pyrrhoneer die Skepsis zu seinenÜberzeugungen zählt,können wiruns beidemProblem desperformativenSelbst- widerspruchs auf die Frage beschränken, ob sich seine skeptischen Argumente gegen seine eigenen Überzeugungen richten. Insbesondere werde ich keine Argu-mente diskutieren, die aufzeigen sollen, daß der Pyrrhoneer seine Skepsis nicht behaupten  kann. Ausblick  Der Gegner des Pyrrhoneers ist der Dogmatiker; ein Philosoph, der entwederÜberzeugungen über bestimmte Dinge hat, die der Pyrrhoneer nicht teilt, oderder seinen Überzeugungen Eigenschaften zuspricht, die der Pyrrhoneer den sei-nen nicht zusprechen würde. 9 Um die einzelnen Lesarten der Hauptthese zudiskutieren, möchte ich mit zwei Unterscheidungen arbeiten: In §2 werde ich ver-schiedene Formen der Zurückweisung der dogmatischen Überzeugungen unter-scheiden,in§§3f.diskutiereichverschiedeneTrennlinien zwischenpyrrhonischenunddogmatischenÜberzeugungen. AusdiesenbeidenUnterscheidungenergebensich vier Thesen, die folgender Bedingung gerecht werden: 10 8 Bei Sextus folgt die Seelenruhe auf die (theoretische) Skepsis (G I 26–29). Hossenfelder (1968, V)stellt dagegen die ethische Einstellung der Gleichgültigkeit der theoretischen Zurückhaltung voran. 9 Der Ausdruck Dogma  (in „Dogmatiker“) bezieht sich hier auf eine bestimmte Art von Überzeugung– vgl. oben Fn. 4 sowie Burnyeat 1980, 31. Ein Dogmatiker ist also nicht zwangsweise jemand, derstarr an seinen Überzeugungen festhält, ohne offen für Einwände zu sein. 10 Dabei wird es nicht nur um die Frage gehen, welche Lesarten mit dem Grundriß vereinbar sind,sondern auch darum, den logischen Raum auszuschöpfen, der dem Pyrrhoneer aus unserer heutigenSicht zur Verfügung steht. Mit diesem zweiten Punkt geht die Gefahr anachronistischer Zuschrei- bungen einher; das nehme ich in Kauf, weil es m.E. meine Überlegung aus systematischer Sicht
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